Industrial Engineering

Das Industrial Engineering hat in den letzten Jahrzenten stark an Bedeutung gewonnen. Nicht nur durch die Einflüsse von Lean und der rasanten Entwicklung in den Möglichkeiten der Automatisierung sowie Digitalisierung hat sich das Anforderungsprofil grundlegend verändert. Weitere prägende Einflüsse seit den Anfänge des Industrial Engineerings in Deutschland, in der 60er-Jahren, sind die Globalisierung und der damit verbundene Wettbewerbsdruck.

In der heutigen Zeit ist das Industrial Engineering in vielen Bereichen und Branchen zuhause und hier auch nicht mehr wegzudenken. Es begleitet uns in der Freizeit (Verkürzung von Warteschlangen in Vergnügungsparks), in Krankenhäusern (Effizienz in der Abfolge von Operationen), in Fast-Food-Restaurants (one-piece-flow Bereitstellung von Burger) oder in der täglichen Arbeit bei der Planung von neuen Arbeitsplätzen. Zur Bewältigung dieser unterschiedlichsten Aufgaben sind Kompetenzen in der Methodik, Problemlösung und Produktivitätssteigerung von Nöten.

Das Ziel, das das Industrial Engineering hierbei verfolgt ist nicht eindeutig wissenschaftlich formuliert. In meinen Augen verfolgt das Industrial Engineering eine übergeordnete Zielperspektive, die, neben den verbreitenden Teil-Perspektiven

  • Mensch
  • Material
  • Maschine
  • Prozesse

auch die Perspektive Strategie beinhaltet. Im Rahmen der Strategie werden Bedingungen und Parameter definiert, anhand derer die anderen Teil-Perspektiven ihren Fokus und Shape erhalten. Die Perspektive Strategie bildet dabei die Klammer zwischen den Wirkungszusammenhänge der Unternehmensprozesse entlang der Wertschöpfungskette und dem wirtschaftlichen Unternehmenserfolg.