PDCA mit A3 als Problem-lösungs- und Optimierungs-tool

Die schnelle, nachhaltige wie auch zielorientiere Ab- und Bearbeitung von Reklamationen, Ansätzen zur Verbesserung von Prozessen, Ideen zur Ausbringungssteigerung oder andersartiger Maßnahmen sind für Unternehmen in den heutigen schnelllebiger Zeiten für den wirtschaftlichen Erfolg enorm wichtig. Aufgrund dessen beschäftigen sich die Unternehmen mit der Aufgabe die Ab- und Bearbeitung auf eine maximale Geschwindigkeit, bei höchster Qualität zu trimmen. Dies kann durch einen systematisierte und standardisierte Vorgehensweise erzielt werden.

Damit die Ab- und Bearbeitung systematisiert erfolgen kann, müssen Werkzeuge und Instrumente eingesetzt werden. Hierbei ist auf die Methodik des PDCA-Regelkreis zurückzugreifen. Dieser Prozess muss so aufgebaut sein, dass die einzelnen Phasen logisch aufeinander aufbauen und die eingesetzten Werkzeuge die Teammitglieder bestmöglich unterstützen. Ein derartiger Prozess muss, damit er erfolgreich durchgeführt werden kann, zudem dokumentiert werden. Herbei ist es hilfreich ein standardisiertes Dokument zu führen. Es bietet sich an, dies in Form des A3-Blattes zu machen.

PDCA-Regelkreis - Die Logik in der Problemlösung und Optimierung

Phase 1: Plan

Die erste Phase beginnt mit der Problemdefinition, dabei sollten keine Informationen unterschlagen werden. Aufgrund dessen ist es wichtig, den Produktionsmitarbeiter vor Ort mit einzubeziehen. In der anschließenden Datensammlung wird das beschriebene Problem anhand von einfachen Fragen detailliert. Nach der Datensammlung ist zu untersuchen, ob möglicherweise Sofortmaßnahmen durchzuführen sind, die den Zustand verbessern. Die erfassten Daten werden nun genauer analysiert, wobei Histogramme, grafische Darstellungen, Qualitätsregelkarten oder Paretodiagramme eingesetzt werden können. Abgeschlossen wird die erste Phase des Regelkreises mit der Ursachenanalyse wobei ein Ishikawa-Diagramm Anwendung findet.

 

Phase 2: Check

Diese Phase beinhaltet die Definition von Maßnahmen so wie die dazugehörige Abarbeitung. Die Dokumentation kann mittels einer einfachen Maßnahmenliste erfolgen.

 

Phase 3: Do

In dieser dritten Phase werden die, durch die umgesetzten Maßnahmen erreichten Ergebnisse im Bezug auf deren Wirksamkeit kontrolliert. Dabei muss ein Vergleich zu den Daten aus der Datenanalyse gezogen werden. Für die Dokumentation bietet sich die Gegenüberstellung der Ergebnisse an.

 

Phase 4: Act

Die abschließende Phase ist durch die Standardisierung gekennzeichnet. Mit dieser wird versucht die Nachhaltigkeit zu generieren. Den finalen Abschluss bildet die Akzeptierung der umgesetzten Maßnahmen durch den Gruppen-, Produktions- und Bereichsleiter.

Die Erfolgsformel

Die standardisierte Dokumentation und fokussierte Vorgehensweise stellen sicher, dass eine einheitliche Bearbeitung von Problemen erfolgt. Des Weiteren ist durch die Wirksamkeitskontrolle und Standardisierung die Nachhaltigkeit sichergestellt.